Weibliche Ejakulation
Schon in der griechischen Antike wurde "weibliches Sperma" oder "Ejakulat" von den Medizinern studiert und untersucht. Es handelt sich dabei um den Ausstoß einer klaren, normalerweise geruchlosen Flüssigkeit aus der Vagina (genau genommen nicht aus der Vagina, sondern aus dem Harnröhrenausgang); meistens beim Orgasmus und durch die Stimulation des G-Punkt und/oder der Klitoris.
Der Anteil der Frauen, die eine weibliche Ejakulation erleben, ist nicht ganz klar, liegt aber etwa nur bei 15-30%.
Seither haben Forscher immer wieder andere Standpunkt bezogen ob es sich dabei um Urin oder um ein der männlichen Samenflüssigkeit ähnliches Sekret handelt. Heute weiß man, dass es sich dabei nicht um Urin handelt.
Auch wenn viele Frauen sich schämen, weil sie die Flüssigkeit mit Urin verwechseln, wird man schnell feststellen, dass aufgrund der Geruch- und Farblosigkeit kein Zusammenhang besteht. Mittlerweile ist klar, dass sie in den sogenannten paraurethalen Drüsen gebildet wird. Welche Funktion sie allerdings für den Körper hat, ist noch nicht vollständig geklärt.
Wie oft und wie stark die weibliche Ejakulation auftritt ist von Frau zu Frau verschieden und wie sie sich selbst oder ihr Partner sie stimuliert. Legt man es mit gezielter Reizung des G-Punkts darauf an, sollte man ein Handtuch unter ihr Becken legen, um sich anschließendes Reinigen zu sparen, da die Menge der Flüssigkeit zwar variiert, aber doch vergleichweise viel werden kann.