Vaginalring

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Der Ring besteht aus durchsichtigem, biegsamem Kunststoff (kein Latex, daher besteht auch kein Allergierisiko) und enthält zwei Hormonlager (Öströgen und Gestagen). Dieser Ring wird in die Vagina eingesetzt (das kann man ohne Probleme selbst machen) und bleibt dort drei Wochen lang. Dann wird er für sieben Tage entfernt, in denen dann die Blutung einsetzt. Nach diesen sieben Tagen wird dann einfach der nächste Ring eingesetzt usw.

Die Funktionsweise des Vaginalrings ist der der Pille recht ähnlich: Die Hormone werden langsam über die Schleimhaut der Vagina in den Körper abgegeben. Dadurch, dass die Hormone nicht erst durch den Verdauungstrakt gelangen müssen, muss nicht so eine hohe Dosis eingesetzt werden, was für den Körper insgesamt schonender ist.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Anwenderin muss nicht täglich eine Pille schlucken und das Risiko, es einmal zu vergessen, fällt weg. Außerdem ist er auch noch bei Durchfall und Erbrechen sicher (solange diese nicht durch Darmerkrankungen hervorgerufen wurden). Werden jedoch Antibiotika oder andere Medikamente zusätzlich eingenommen, kann die Wirkung dennoch verändert werden und man sollte sich mit dem Frauenarzt absprechen.

Ähnlich wie ein Tampon ist ein Vaginalring nicht oder nur kaum spürbar. Beim Sex kommt es manchmal vor, dass einer oder beide Partner den Ring spüren, es jedoch im Normalfall nicht als störend, sondern teilweise sogar als anregend empfinden.

Wie auch die Pille ist der Vaginalring (das eigentlich Produkt heißt NuvaRing) in Deutschland rezeptpflichtig. Das heißt, dass der Frauenarzt ein Rezept ausstellen muss, mit dem man den NuvaRing in der Apotheke bekommt. Der Schutz entspricht ungefähr der der Pille, damit ist der Vaginalring ein sehr sicheres Verhütungsmittel.